
Bei Druckmaschinen zeigt sich ein thermisches Ausfallerscheinung des UV-Lichts nicht unmittelbar. Man bemerkt es an einer Veränderung der spektralen Ausbeute, an einem Rückgang der maximalen Strahlungsstärke – anschließend beginnt die Tinte, nicht mehr richtig zu reagieren: Sie verbindet sich nicht vollständig miteinander, sondern bleibt einfach in ihrem ursprünglichen Zustand.
Die Wärme ist der Treibfaktor dafür. Die Effizienz des Quecksilberdampfs, die Reflexionseigenschaften des Reflektors sowie die Transmissionsrate des Quarzes ändern sich alle, wenn der Glührohr heiß wird. Deshalb ist Kühlung keine „Nice-to-Have“-Funktion – sie ist vielmehr Teil des Regelkreises, der dafür sorgt, dass Leistung, Wellenlänge und Dosis konstant bleiben.
Wir haben den Quartz UVC T5 auf der Grundlage einer kompakten Glührohrgeometrie entwickelt. Zudem wurde er mit einem Kühlsystem kombiniert, das dazu dient, die Wärme effektiv zu regulieren. Die Quarzkapsel sorgt dafür, dass die UVC-Transmissionsrate konstant bleibt, während die Geometrie der Glühröhre dazu beiträgt, die Temperatur im gewünschten Bereich zu halten.
Das Ergebnis ist eine stabile Lichtausbeute: eine vorhersehbare spektrale Verteilung, eine wiederholbare Dosis am Substrat sowie eine zuverlässige Aktivierung der Photoinitiatoren. Dank dieser Stabilität wird das Aushärteverfahren präziser – das Risiko von unvollständiger Aushärtung, schlechter Haftung oder Vergilbung sinkt.
In der Praxis bedeutet eine stabile Lampenausbeute kürzere Kreislaufzeiten und weniger Ausschuss. Da eine konstante Lichtintensität erreicht wird, verbindet sich die Tintenschicht gleichmäßig über die gesamte Fläche – auch dann, wenn die Geschwindigkeit der Druckmaschine erhöht wird.
Außerdem wird dadurch die Lebensdauer der Lampe verlängert. Wärmestress beschleunigt den Verschleiß der Lampe; eine kontrollierte Temperatur verhindert dies. Dadurch werden weniger Lampenwechsel erforderlich, die Stillstandszeiten verkürzen sich und die Betriebskosten pro bearbeiteter Teil sinken.
Installationshinweis: Passten Sie die Lampe der Geometrie des Reflektors an. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Kühlkanal zur thermischen Belastung der Lampe passt. Eine ungeeignete Luftzufuhr oder schlechter Kontakt führen zu Hotspots, Schwankungen in der Lichtausbeute sowie einer verkürzten Lebensdauer der Lampe.
Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihre Stromversorgung und der Entzündungsmechanismus mit der Betriebsschwelle der Lampe kompatibel sind. Wir liefern Daten zur spektralen Ausbeute, zur maximalen Strahlungsstärke sowie zur Dosisstabilität unter bestimmten Kühlbedingungen – damit Sie vor dem Einsatz überprüfen können, ob alles passt.