
Wir haben in letzter Zeit viel Zeit auf der Straße verbracht – wir haben etwa 3.000 verschiedene Druckereien besucht. Dabei ist uns etwas Besorgniserregendes aufgefallen: Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen den Angaben in den Labordaten und dem, was tatsächlich in den Druckereien geschieht. Zu viele Druckereien haben Probleme mit Tinten, die nicht richtig aushärten, oder mit Lampen, die viel zu früh kaputtgehen. Das ist wirklich lästig. Deshalb haben wir für unsere Produkte aus dem Jahr 2026 unsere Hochdruck-Quecksilberlampen neu entworfen. Wir haben auf die Papierkörbe verzichtet und stattdessen uns auf zwei Dinge konzentriert: Die Stabilität des Lichts sowie die Kontrolle der Hitze.
Über das Licht… Wir nutzen einen Quecksilberbogen, um Wellenlängen von 254 nm und 365 nm zu erzeugen. Mit anderen Worten: Die Oberfläche trocknet schnell ab – doch die dickeren Schichten der Tinte härten leider nicht richtig aus. Wir haben außerdem das Verhältnis zwischen Leistung und Länge der Lampe angepasst. Warum? Weil „Kaltstellen“ an den Enden der Lampe ein großes Problem sind. Wenn man eine Leistungslampe in einen zu kleinen Gehäuse steckt, werden die Elektroden zerstört. Wir haben die Leistung so ausgeglichen, dass man die benötigte Intensität erhält, ohne dass die Hardware beschädigt wird.
Die Bauqualität Wir verwenden kein Standardglas – dieses blockiert zu viel UV-Licht. Stattdessen nutzen wir hochreinen geschmolzenen Quarz, der es den UVC- und UVB-Strahlen ermöglicht, ungehindert hindurchzugehen. Da wir wissen, dass die Lampen den ganzen Tag über eingeschaltet und ausgeschaltet werden, haben wir die Wolframfäden verstärkt. Dadurch bleiben die Elektroden funktionsfähig. Man wird feststellen, dass der Bogen immer genau in der Mitte bleibt – selbst bei voller Geschwindigkeit. Kein Flackern, keine Schwankungen – einfach eine gleichmäßige Härte der Tinte.
Realitätscheck Diese Lampen sind keine Wunderwaffen. Sie funktionieren nicht einfach nur „Plug and Play“. Eine Leistungsstarke Lampe erzeugt viel Infrarotwärme. Wenn die Kühlfans mit Staub verstopft sind oder die Kühlsysteme zu schwach sind, wird die Lampe überhitzen. Das kann die Lebensdauer der Lampe um fast 30 Prozent verringern. Wir empfehlen eine einfache Regel: Die Kühlkapazität sollte 1:1 zur UV-Leistung passen. Wenn die Lampe gekühlt wird, hält sie länger. Außerdem haben wir die Anschlüsse vereinfacht. Wir alle kennen diese Probleme mit lose sitzenden Anschlüssen, die dazu führen, dass es zu Funkenflügen kommt und der Ballast beschädigt wird. Das ist ein Geldverschwendung. Stecken Sie die Kabel ordentlich an und halten Sie die Reflektoren sauber. Wenn Sie das tun, erreichen Sie problemlos die 1.000-Stunden-Marke, ohne dass das Licht nachlässt.